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Sandstein

Sandstein besteht als Ablagerungsgestein vorwiegend aus Quarzkörnchen, verkittet durch ein Bindemittel, das gleichzeitig die Farbe bestimmt.

Eigenschaften:
Sandstein ist ein Weichgestein, das je nach Bindemittel kieshaltig, tonhaltig oder auch kalkhaltig sein kann. Die Art des Bindemittels bestimmt die Farbe (gelblich, grünlich, braun, rot). Sandstein ist alkali- und lösemittelfest, jedoch nur zum Teil säurefest (nur kieselig gebundener Sandstein).

Zu beachten:
Schon durch leichte mechanische Einwirkung (z. B. Schrubbürste), kann Sandstein in seiner Oberflächenbeschaffenheit zerstört werden. Auch der Wasserstrahl von Hochdruckgeräten kann eine zerstörende Wirkung haben.

Reinigung und Pflege:
a. Grund- und Baufeinreinigung
Zur Entfernung von Schmutzverkrustungen empfiehlt sich der Einsatz eines leicht alkalischen Grundreinigers (z. B. LINAX plus) unter Zuhilfenahme von Einscheiben- oder Mehrscheibenmaschine und roter Padscheibe bzw. einer nicht zu harten Schrubbürste (Nylonbürste).

b. Einpflege
Zur Beibehaltung der Tritt- bzw. Begeheigenschaften ist im Normalfall von einer Einpflege Abstand zu nehmen. Wird dennoch eine Einpflege gewünscht bzw. ist aufgrund bestimmter Objektgegebenheiten dies unerläßlich, so sollte der Sandsteinbelag grundiert (z. B. POLYMER) und anschließend mit einer Verschleißschicht (z. B. B 250 universal, LONGLIFE diamond) versehen werden.

c. Unterhaltsreinigung
Neben Kehrmehlen können sowohl übliche Unterhaltsreiniger (z. B. FR 66, AZ 70) als auch Wischpflegemittel (z. B. WIPGO, VIONET, TAWIP) angewandt werden. Ideal ist der Einsatz von nicht zu schweren Reinigungsautomaten und den dafür konzipierten Produkten (z. B. INNOMAT, INNOMAT).